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Pantelleria

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Die Insel

Spricht man von Pantelleria der größten der sizilianischen Inseln, kommt einem nicht einfach ein gewöhnlicher Urlaubsort, sondern ein kosmopolitisches Ferienzentrum in den Sinn. Ferien auf dieser eher kleinen Insel mit ihren zahlreichen Naturschönheiten beschränken beschränken sich nicht nur auf die drei Sommermonate; die großzügige Sonne macht den Sommer viel länger. Hier findet. Hier findet man ideale Voraussetzungen für persönlich abgestimmte Ferien, z.B. erlebnisreiche Tage in einem der an der Küste gelegenen Hotels mit Sportmöglichkeiten, erholsame, stimmungsvolle Stunden am Meer oder in einem der kleinen Dörfchen in den Bergen, mit dem so typischen pantesken" Charakter. Das Baden und Tauchen in den kristallklaren Gewässern der Insel ist ein unvergessliches Vergnügen, sei es in den vulkanischen Klippen, sei es in den einsamen Buchten mit Kieselstrand. Wer sich für Geschichte interessiert, wird begeistert sein, interessante historische Bauten zu sehen, die über die ganze Insel verstreut sind und von einer außerordentlichen und langen Geschichte zeugen. Wer sich lieber mit dem Fahrzeug fortbewegen möchte, dein steht ein gut ausgebautes Straßennetz zur Verfügung, welches fast jeden Winkel der Insel zugänglich macht. Neben den täglichen Schiffsverbindungen und einem wöchentlich einmal verkehrenden Tragflügelboot verbinden tägliche Flüge Pantelleria mit Sizilien, von wo aus Anschlüsse zu den wichtigsten Flügen auf das italienische Festland bestehen.

Die bewegte Geschichte von Pantelleria ist der wichtigen geographischen Lage der Insel zuzuschreiben und hat natürlicherweise auch immer mit dem Meer zu tun. So kam bereits im fünften vorchristlichen Jahrtausend das Volk der Sesioten, um Obsidian abzubauen, jenes schwarze und glänzende Gestein, das in der jüngeren Steinzeit den Wert von Gold hatte. Von den Sesioti finden sich im Gebiet von Mursia eindrucksvolle Reste, wie Verteidigungsmauem und Wohngebäude, vor allem jedoch die sesi genannten Grabmonumente. Etwa im neunten vorchristlichen Jahrhundert kamen die Phönizier, die die Insel zuerst Hiranin und später Cossyra nannten. Das war das goldene Zeitalter Pantellerias. Die Einführung der staudenförmigen Weinrebe, die Befestigungsanlagen in San Marco, die zahlreichen auf der Insel geprägten Münzen mit dem Kopf der Göttin Tanit, die Zisternen in den Dörfern, heilige Orte und Kapellen (santuari) rund um den See Specchio di Venere" (Spiegel der Venus) und Reste der karthagischen Hafenmauer sind einige Beispiele der über die ganze Insel verstreuten Zeugen aus dieser Zeit.

Den Phöniziern folgten die Römer, die die militärischen Befestigungsanlagen der Insel ausbauten. Schließlich kamen die Byzantiner und etwa im Jahr 700 n.C. die Araber.

Das arabische Zeitalter dauerte bis etwa zum Jahr 1200 und es verblieben bemerkenswerte Zeugen dieser Kultur, vor allem die dammusi, diese so typischen, aus Lavablöcken gebauten Häuser mit dem Kuppeldach. Die Araber- führten auch die Baumwolle und den Olivenbaum ein. Sie verbesserten die Qualität der Muskateller-Reben und befestigten die neben dem Castello di Barbacane gelegene Zitalle von Pantelleria, die im 2. Weltkrieg durch Bombenangriffe völlig zerstört wurde. Die Araber nannten die Insel zuerst "Al-Quasayra" (Die Kleine), wie es heute noch die nordafrikanischen Berber tun, und später Bent-el-Riah" (Tochter des Windes). Schliesslich kamen die Normannen, denen die Hohenstaufen, die Ajovesen, die Aragones und die Bourbonen folgten. Im Jahr 1850 wurde die Insel dem Königreich Italien angegliedert. Alles auf Pantelleria weist auf ihren vulkanischen Ursprung hin: eine riesige Caldera, deren Rand praktisch die ganze Insel umgibt, der Montagna Grande (Großer Berg, von den Arabern Sciaghibir genannt) der der Rest eines Vulkankegels ist, umgeben wiederum von etwa 40 kleineren, Küddie genannt. Dann findet man die Favare, geräuschvoll aus Felsspalten austretender heisser Wasserdampf, das Bagno Asciutto (Sauna, Trockenbad), und die Stufe (Öfen), die nichts anderes sind als von der Natur geformte Höhlen, in welche heiße Luft strömt, der man die Heilung rheumatischer Krankheiten zuschreibt. Dann gibt es noch die Caldarelle gerannten Thermalquellen, die an verschiedenen Stellen der Insel aus der Erde treten und Temperaturen bis zu 70°C Grad erreichen können.

 
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Stand: 04. Dezember 2017